Mittwoch, 10. April 2019

Die Dankbarkeit

Heute geht es mir um das Thema Dankbarkeit. Nutze die Dankbarkeit als Dein tägliches Trainingswerkzeig, denn sie bringt viele Vorteile mit sich. Mithilfe der Dankbarkeit veränderst Du den Blick auf Deine Welt und Du kannst das Gefühl von Neid mehr und mehr loslassen. Sie macht Dich insgesamt zufriedener, hebt Deine Stimmung und Du wirst fröhlicher sein.

Das Üben geht direkt ins Herz, denn Deine Emotionen werden die der Liebe, des Friedens und des Glücks sein. Durch die Dankbarkeit wirst Du erkennen, was Dir wirklich, wirklich, wirklich wichtig ist im Leben, und Deine Werte danach ausrichten. Auch das Zusammenleben mit anderen Menschen, wird durch die Dankbarkeit harmonischer und verbindender.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr mir diese Übung der Dankbarkeit vor einigen Jahren geholfen hat. Ich habe für mich festgestellt, ähnlich wie bei der positiven Grundeinstellung, dass die Dankbarkeit nicht selbstverständlich ist. Durch eine tägliche Praxis konnte ich das Positive aus der Dankbarkeitsübung in meinen Tagesablauf integrieren und automatisieren.

Doch bevor ich Dir einen Übungsvorschlag mache, möchte ich Dir einen Auszug aus einer Mail schicken, die ich zur Weltfreundschaftswoche erhalten habe.

„Geht es Dir wirklich so schlecht?

Einige Fakten, die zum Nachdenken anregen sollen. Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:

57       Asiaten
21       Europäer
14       Amerikaner (Nord u. Süd)
  8       Afrikaner

52       weiblich
48       männlich

70       Nicht-Weiße
30       Weiße

70       Nicht-Christen
30       Christen

89       Heterosexuelle
11       Homosexuelle

  6       Personen besitzen 59 % des
            gesamten Weltreichtums und
alle 6 Personen kommen aus den USA

80       haben keine ausreichenden
Wohnverhältnisse

70       Analphabeten

50       sind unterernährt

1              wird sterben

2              werden geboren

1              hätte einen PC

1         (nur einer) hätte einen
akademischen Abschluss

Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung notwendig ist.

Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist Du glücklicher als eine Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.

Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder nie Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher, als 500 Millionen Menschen auf der Welt.

Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als drei Milliarden Menschen der Welt.

Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen, bist Du reicher als 75 % der Einwohner dieser Welt.

Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8 % der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Falls Du diese Nachricht liest, bist Du doppelt gesegnet worden, denn:

1.             Jemand hat an Dich gedacht und
2.             Du gehörst nicht zu den zwei Milliarden Menschen, die nicht lesen können.

Und … Du hast einen PC!“

(Wie ich schon sagte, habe ich dieses Schreiben anlässlich der Freundschaftswoche am 15. April 2001 per E-Mail bekommen. Nach intensiver Recherche habe ich den Urheber dieser Mail nicht herausbekommen.

Ob die Zahlen den heutigen wissenschaftlichen Studien und Berechnungen im Detail standhalten, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Doch auch wenn diese Zahlen den realen Zahlen nur in etwa nahekommen, sind meine Kursteilnehmer nach dem Hören des Briefes immer sehr dankbar geworden für alles, was sie schon in ihrem Leben besitzen, und es fällt ihnen viel leichter, sich auf die folgende Übung einzulassen.


Sie heißt „Die wertvolle Liste der Dankbarkeiten“. Nimm Dir ruhig Zeit und schreib alles auf, wofür Du dankbar bist. Das können Erfahrungen, Beziehungen, Situationen, Bücher, Orte, Lieder, Dinge, Filme, Gelegenheiten und vieles mehr sein. Schreib alles auf, was Dir in den Sinn kommt. Wenn Du möchtest, dann kannst Du Dich zusätzlich fragen, was dazu geführt hat, dass Du genau dieses Ereignis oder diese Person gewählt hast, und warum Du gerade dafür dankbar bist.

Diese Übung hat noch einen weiteren klasse Ansatz, wie Du sie durchführen kannst. Anstatt 100 Dinge aufzuschreiben für die Du dankbar bist, suchst Du Dir eine liebe Person aus Deinem Leben und schenkst dieser Person eine Liste mit Dankbarkeiten. Diese Übung ist unwahrscheinlich kraftvoll und untermauert Deine Liebe zu dieser Person. Viel Spaß auf die Reaktion von der anderen SeiteJ.

Hier eine kleine Liste von Dingen, für die ich dankbar bin, als Anregung für Dich, lieber Leser:

- meine wundervolle Partnerin
- meine zwei gesunden und glücklichen Kinder
- mein gemütliches Zuhause
- Freunde, die immer für mich da sind
- den Freiraum, den mein Partner mir lässt
- meine Arbeit, die mir viel Spaß macht
- die Wunder der Natur
- meine Gesundheit
- wenn Menschen ein warmherziges Lächeln haben
usw.

Ich bin dankbar, das Du meinen Blog liest und Dir Anregungen für Dein erfülltes Leben holst, Dein



Frank Fuhrmann


Foto1: johnhain; Foto2: johnhain; Grafikdesign: KOLLWITZ MEDIA

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