Dienstag, 26. Mai 2020

Ich wünsche Dir ein leichtes Leben!

"Always look on the bright side of life" So könnten die Worte eines geborenen Optimisten lauten. Der das Glas eher halb voll als halb leer sieht. Eine positive Grundeinstellung ist trainierbar. Mit Hilfe dieser Einstellung kannst Du die positiven Dinge im Leben viel leichter herausfiltern. Denn sei doch mal ehrlich, im Laufe eines Tages passieren negative Dinge aber auch viele positive Ereignisse. Jetzt liegt es daran mit welcher Wahrnehmnungsbrille Du durchs Leben gehst? Mit der orangen, positiven Brille oder mit der schwarzen, negativen Brille. Es geht um das wichtige Thema Wahrnehmung. Der Mensch kann nicht alle Reize, die um ihn herum passieren aufnehmen, dass würde zu einer Überlastung führen. Damit das nicht passiert, schützt sich der Körper durch selektiertes Wahrnehmen.

Die zwei Wahrnehmungsbrillen


Würdest Du mir zustimmen, dass im Laufe eines Tages viele negative, aber genauso viel positive Dinge passieren? Doch Du bekommst mehr von den Dingen mit, auf die Du Dein Fokus lenkst. Bist Du schlecht drauf, bist mit dem falschen Bein aus dem Bett gestiegen oder man hat Dir einen gebrauchten Tag angedreht, dann wirst Du eine Menge negativer Dinge erleben. Doch das Gleiche gilt auch andersherum. Bist Du freudestrahlend aus dem Bett gesprungen, hast gesagt "das wird heute mein bester Tag" und  konntest es gar nicht erwarten Deine Aktivitäten zu starten, wirst Du alles Positive und Unterstützende wahrnehmen. Also, bist Du positiv eingestellt wirst Du eine Menge positiver Dinge erleben. Parallel dazu werden auch eine Menge negative Dinge passieren, doch Du wirst sie nicht alle mitbekommen. Ich schaue seit über acht Jahren keine Nachrichten mehr und es geht mir sehr gut dabei. Wirklich schlimme Ereignisse erfahre ich auch noch im Laufe des Tages von meinen Mitmenschen, das reicht mir völlig an Informationen. Ich gehe lieber mit einer positiven orangen Brille durchs Leben.

Der Brief einer alten Dame:



Der Brief einer alten Dame:


"Wenn ich mein Leben nochmals leben könnte, würde ich versuchen, beim nächsten Mal mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht mehr so perfekt sein, sondern entspannter, nachgiebiger und ich wäre alberner, als ich es bei diesem Trip war. Tatsächlich fallen mir nur sehr wenig Dinge ein, die ich so ernst nehmen würde. 

Ich wäre verrückter und weniger auf Hygiene bedacht. Ich würde mehr Chancen ergreifen, mehr Reisen machen, mehr Berge besteigen, in mehr Flüssen schwimmen. Ich würde Orte besuchen, die ich noch nie gesehen habe. Ich würden mehr Eiscreme und weniger Bohnen essen. Ich hätte mehr reale und weniger eingebildete Probleme. 


Wissen Sie, ich gehörte zu jenen Menschen, die vorbeugende Maßnahmen ergriffen, vernünftig und gesund lebten. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Oh, ich hatte meine Augenblicke; und wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich mehr von diesen Augenblicken sammeln. Augenblick um Augenblick. 

Ich gehörte zu jenen Menschen, die niemals ohne Thermometer, Wärmflasche, Mundwasser, Regenmantel und Fallschirm unterwegs sind. Falls ich noch einmal leben könnte, würde ich mit leichterem Gepäck reisen. 

Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich im Frühling früher anfangen barfuß zu laufen, und im Herbst später damit aufhören. ich würde öfter Karussell fahren, mehr Sonnenaufgänge anschauen und öfter mit Kindern spielen. Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte. Aber das kann ich nicht." 
Jorge Luis Borges (1899-1987)

Der Seminaralltag



Oft fragen mich Seminarteilnehmer: "Doch was mache ich, wenn das Negative so geballt kommt?" Dann erwidere ich: "Das ist doch normal im Leben, dass es Phasen gibt, in denen viel passiert. Die wechseln sich aber wieder mit den etwas ruhigeren ab. Das gesamte Leben verläuft in Wellen, der Trick ist die Wellen richtig reiten zu können. Trainiere täglich Deine positive Grundeinstellung, dann bist Du für viele Tiefschläge gewappnet." Dann kommt allerdings oft das Argument, dass diese Phasen sehr ungerecht verteilt sind, der eine hat mehr, der andere weniger. Ich habe als Mentaltrainer besonders von Spitzensportlern oft gehört, dass sich viele beschweren, der Gegner hätte zu viel Glück gehabt. Glück bedeutet zum Beispiel im Tennissport ein Netzroller, Linienbälle oder verunglückte Schläge mit dem Rahmen des Schlägers. Während meiner Matchanalysen konnte ich in einer langjährigen Studie feststellen, dass am Ende eines jeden Matches die "Glücksbälle" bei beiden Spielern fast immer gleich verteilt waren (z.B.: Spieler A 8x und Spieler B 9x). 



Doch es gab Situationen bei denen der Spieler B im entscheidenden Tie-Break (sehr entscheidende Phase im Tennismatch), 4 von seinen 9 Glückstreffern hatte, dadurch auch den Satz gewann und der Spieler A hatte in dieser Situation 0. Spieler A wird sich am Ende des Matches lauthals beschweren, dass Spieler B viel mehr Glück hatte als er und das das der Grund für die Niederlage war. Dabei hatten beide am Ende in Summe fast gleich viele.

Genauso ist es doch im richtigen Leben. Jeder Mensch trägt seinen Rucksack und jeder dieser Rucksäcke ist gefüllt, ohne Ausnahme. Wann das Schicksal zuschlägt und wie heftig weiß, zum Glück niemand im Voraus. Doch ich weiß, dass Menschen die ihre persönlichen Mentalfähigkeiten trainiert haben, dem Leben etwas Positives abzuringen, mit den schwierigen Situationen leichter umgehen werden. Mehr Informationen findest Du in meinen Büchern:

"Zufriedenheit ist mein Ziel; In 8 Schritten zu einem erfülltem Leben!" 

"Dr. Happy; Nächster Halt Energietankstelle!"

Ich wünsche Dir ein leichtes Leben und geh öfter mal barfuß 😁, Dein

Frank Fuhrmann




Foto1: KELLEPICS; Foto 2: MabelAmber; Foto 3: werner22brigitte; Foto 4: Congerdesign; Grafikdesign: KOLLWITZ MEDIA

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Montag, 18. Mai 2020

EnergieGEBER - EnergieRÄUBER


Wie kannst Du Menschen um Dich scharren, die Dir wirklich guttun? Also richtige EnergieGEBER. Schließe Deine Augen, hole tief Luft, und denke an die Menschen, die Du kennst. In wessen Gegenwart fühlst Du Dich wohl? Erstelle eine Liste dieser Personen und schreibe ein Datum hinter ihren Namen, wann Du sie zuletzt gesehen hast. In einer zweiten Spalte schreibe bitte die Gründe auf, wie sie Dir Energie geben. Auf einer zweiten Liste, notiere die Personen, die Dich einengen und Dir Energie ziehen. Sobald Du das Letztere identifiziert hast, wirst Du feststellen, dass Du nicht immer den Kontakt zu ihnen einfach abbrechen kannst. Vielleicht arbeitest Du mit einem EnergieRÄUBER zusammen oder bist sogar mit einem verwandt. Wenn Du jemanden in Deiner Nähe hast, der positive Energie aus Dir herauszieht zeige ich Dir, wie Du damit umgehen kannst.


3 Möglichkeiten um Energieräuber zu neutralisieren:


1. Unterbreche die Kettenreaktion
Denk an die Spiegelneuronen und nütze sie zu Deinem Vorteil. Wenn Du mit einem wütenden, in sich unzufriedenen oder unfreundlichen Menschen reden musst, bewahre einen neutralen Gesichtsausdruck. Setz eine Körpersprache ein, die seiner genau entgegenläuft. Spiegel die Anspannung des Gegenübers nicht wieder, sonst wird Dein Körper Dir in den Rücken fallen und Dir die Negativität Deines Gegenübers spiegeln. 


2. Errichte eine unsichtbare Barriere
Wenn Du dem Bombardement negativer Gefühle nicht einfach entfliehen kannst, stelle Dir eine imaginäre und unsichtbare Mauer oder ein Schutzschild um Dich herum vor. Das gibt Dir das Gefühl, emotional geschützt zu sein, und mindert den Drang, Gleiches mit Gleichem heimzuzahlen. Diese Schutzmauer oder Blase um Dich herum hilft Dir, wenn sie richtig installiert ist, emotional sehr neutral mit der jeweiligen Situation umgehen zu können.

3. Bleibe auf Deiner Straßenseite
Versuche nicht, den anderen ändern zu wollen. Du hast Dein Weltbild und er/sie hat sein/ihr Weltbild und jeder hat in seinem Recht. Möglicherweise lockt Dich der Gedanke, Du könntest dem anderen helfen, indem Du ihn rettest oder ihm zeigst, „wie falsch er liegt“. Aber das funktioniert so gut wie nie. Die wirksamste Methode, andere zu beeinflussen, besteht darin, selbst das Verhalten an den Tag zu legen, das Du im anderen gerne sehen würdest. 

Dies sind natürlich nur ein kleiner Ausschnitt an Möglichkeiten, wie Du mit EnergieRÄUBERN umgehen kannst. Du bist nicht hilflos. Es gilt Dich vor ihnen zu schützen und gut für Dich zu sorgen.

Ich wünsche Dir viele EnergieGEBER in Deinem Leben, Dein Frank Fuhrmann alias Dr. Happy



Foto1: Maklay62; Foto 2:geralt; Foto 3: ohurtsor; Grafikdesign: KOLLWITZ MEDIA
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Montag, 11. Mai 2020

Glaubenssätze

Glaubenssätze, das ist mein heutiges Thema. Welche Stimmen hast Du im Kopf? Sind die Aussagen eher positiv oder negativ? Was ist Dein IST-Zustand? Kommen Dir Sätze wie: “Das schaffst Du nicht!“, „Man bist Du dumm!“ oder „Immer passiert mir das!“ bekannt vor? Diese Glaubens-sätze egal ob positiv oder negativ, sind so fest in Deinem Kopf verankert, dass sie Dich automatisch immer wieder als Gedanken begleiten. Aber was machen negativen und positive Gedanken mit Dir? Sie bestimmen Deine Einstellung, Deinen Tagesablauf und manchmal sogar Deinen Gesundheitszustand. Denn jeder Gedanke, der Dir durch den Kopf geht, ist ein Glaubenssatz. Es kommt nur darauf an ob er positiv oder negativ besetzt ist. Wenn Du ständig negative Aussagen im Kopf wiederholst, wirst Du auch negative Erfahrung in Deinem Leben machen. Es ist erwiesen, dass langanhaltende negative Denkweisen, an Deinem Körper zehren und Krankheiten hervorrufen können. Wenn Kritik Dein ständiger Begleiter ist, verursacht das Schmerzen im Körper. Schmerzen die so zu chronischen Krankheiten führen können. 

„Ich bin nicht gut genug!“ Ein typischer Satz, den viele Menschen jeden Tag denken oder fühlen. Sie haben sich diesen Satz schon so verinnerlicht, dass sie ihn wirklich leben und so jeden Tag bestätigt bekommen, dass sie nicht gut genug sind.  Aber warum haben sie diese Denkweise so übernommen, woran messen sie ihre tägliche Einstellung? Wer sagt denn, dass sie nicht gut genug sind? Nur sie selber, in ihren Gedanken spielen sie den Richter. 


Die gute Nachricht ist, negative Glaubenssätze können umgewandelt werden!


Die gute Nachricht ist, dass Du solche oder andere negativen Glaubenssätze mit Hilfe eines growth mindset (wachstumsorientierte Denkweise) umwandeln kannst in etwas Unterstützendes. Das ist gar nicht so schwer, ich werde es Dir an Hand eines Beispiels zeigen. Doch da diese Sätze oft im Unterbewusstsein verankert sind, brauchst Du etwas Geduld und Ausdauer, um die alten Glaubenssätze neu zu programmieren. Ein Weg, das zu verändern, ist, die Glaubenssätze oder Gedanken zu hinterfragen. Diese Technik habe ich das erste Mal bei einem Online-Event (2007) von Dr. Wayne Dyer gehört. Mit diesen Fragen kann ich Dir eine super Hilfestellung zum Auflösen deiner Glaubenssätze anbieten.

5 Fragen mit denen Du Deine Glaubenssätze umwandeln kannst:


‚Ist es wirklich wahr, dass ...?‘
‚Woher kommt dieser Gedanke ...?‘
‚Wie lange hast Du ihn schon?‘
‚Wie würde Dein Leben aussehen ohne diesen Gedanken?‘
‚Was wäre ein alternativer Gedanke?‘

Hör Dir den folgenden Podcast an, dann kannst Du live miterleben, wie das umwandeln von Glaubenssätzen funktioniert.


Es ist so wertvoll und beruhigend mit unterstützenden Glaubenssätzen und Affirmationen durchs Leben zu gehen. Praktiziere das umwandeln jeden Tag, immer dann, wenn Dir ein Glaubenssatz aufgefallen ist, den Du so nicht mehr denken möchtest.

Wenn Du also weißt, dass Deine Gedanken Deine Gesundheit beeinflussen, warum dann nicht mit Positiven leben? Verdruss, Kritik, Schuld und Angst sind die vier Hauptemotionen in Deinem Leben, wenn Du negative Glaubenssätze hast. Solche Gefühle kommen auf, weil Du anderen Vorwürfe machst und nicht die Verantwortung für Deine eigenen Erfahrungen übernimmst. Wenn Du Dich über eine Aussage Deines Nachbarn oder der Kollegin ärgerst, schadest Du Dir und Deinem Körper selbst. Denn der Nachbar oder die Kollegin weiß gar nichts von Deinem Unmut. Dein Körper leidet unter der ständigen Anspannung und reagiert vielleicht mit Kopfweh, Magen- oder Rückenschmerzen. Machst Du dies über einen längeren Zeitraum, kann es zu einer Krankheit führen. Damit ist natürlich nicht das Fehlverhalten anderer Menschen entschuldigt. 

„Das Leben liebt Dich!“ ist die Lieblingsaffirmation von Louise Hay und gleichzeitig eines ihrer schönsten Bücher. Louise Hay ist die Grande Dame, wenn es um das Thema Glaubenssätze, beziehungsweise Affirmationen, geht. In Zusammenarbeit mit dem englischen Psychologen Robert Holden entstand dieses wundervolle Werk.

3 Regeln, zum Kreieren von positiven Glaubenssätzen:


- Formuliere sie positiv, in der Gegenwart und ohne Verneinung!
- Gestalte sie kurz und präzise!
- Lass sie mit ‚Ich bin ...‘ beginnen und es sind Deine!

Nimm Dir etwas Zeit, um Dir Deine eigenen unterstützenden Glaubenssätze zu kreieren. Du wirst sehen, das ist gar nicht so schwer. Visualisiere, was Du in Deinem Leben erreichen möchtest. So erstellst Du Glaubenssätze, die Dich dabei unterstützen, dieses Vorhaben auch wirklich anzugehen und zu erreichen. Das wünsche ich Dir von ganzem Herzen, Dein Frank Fuhrmann alias Dr. Happy

Foto1: geralt; Foto2: geralt; Foto3: geralt;  Grafikdesign: KOLLWITZ MEDIA




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Mittwoch, 6. Mai 2020

Eine positive Einstellung

Deine positive Einstellung ist trainierbar und dass, wenn es geht jeden Tag. Ich zeige Dir welche Möglichkeiten Du hast, um Dir eine positive Einstellung anzutrainieren. Du kannst sie regelrecht in Deinen Verstand einpflanzen, wie eine Pflanze in den Boden. Dann liegt es an Dir, diesen Setzling zu pflegen, zu gießen und ihn ins Sonnenlicht zu stellen, damit er gut gedeihen und wachsen kann. Damit dieser Setzling von Beginn an einen optimalen Nährboden bekommt, besorgst Du Dir in der Regel noch einen Sack mit guter Erde. Diese bietet dem Setzling in den nächsten Wochen genügend Nahrung und Unterstützung, damit er gut angehen kann. Genauso verhält es sich bei Dir und Deiner positiven Einstellung. Du kannst sie Dir wirklich antrainieren. Ich biete Dir heute drei verschiedene Werkzeuge, die einen guten Nährboden für Deine positive Einstellung bieten und dann liegt es an Dir sie jeden Tag zu pflegen. 

3 super Werkzeuge für eine positive Einstellung

Damit sich eine positive Einstellung in Dir manifestieren kann, solltest Du dafür die optimalen Vorrausetzungen schaffen. Ich stelle Dir heute 3 wichtige Übungen für das Training Deiner positiven Einstellungen vor:

1. Deine Wahrnehmung und Fokus
2. Die Visualisierung einer besseren Zukunft
3. Deine Dankbarkeit

Also die Voraussetzung Nummer eins, für eine positive Einstellung ist Deine Bereitschaft Dein Leben selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen. Dafür benötigst Du eine klare Vorstellung von dem wie Dein Leben aussehen soll, eine große Portion positive Gedanken und Erfahrungen und dazu noch eine von innen kommende Zufriedenheit.




Jetzt geht es darum den Setzling zu pflegen. Eine sehr wertvolle Pflege ist es positive Erlebnisse, Situationen oder Gespräche als solche zu speichern. Du wirst von heute an jeden Tag aufmerksam nach Dingen, Situationen oder Gelegenheiten Ausschau halten, die Dich glücklich, zufrieden oder fröhlich machen. 

Wichtig sind auch das Training und die bewusste Ausrichtung Deiner Wahrnehmung. Gehst Du öfter mit einer negativen Einstellung durchs Leben und wunderst Dich, dass Du ständig von negativen Situationen umgegeben bist. In diesen negativen Momenten finden aber genauso viele positive Ereignisse statt. Doch leider bekommst Du diese durch Deine negative Denkweise nicht mit. Natürlich gilt diese Aussage auch andersherum: Bist Du mit einer positiven Einstellung unterwegs, wirst Du mehr Positives erleben. Also meine Bitte an Dich: Setze eine positive Brille auf, damit Du am Ende des Tages drei positive Ereignisse aufschreiben kannst. 

Wie bei jedem Training brauchst Du ein tägliches Ritual. Bei unserem Setzling sind es die Sonne, der zusätzliche Dünger und natürlich immer wieder etwas Wasser, die täglichen Unterstützer des Wachstums. Ein solches Ritual kannst Du mit einer täglichen Visualisierung etablieren. Füttere Dein Unterbewusstsein nur mit den Gedanken, die du auch wirklich in Deinem Unterbewusstsein verankert haben möchtest.
Unterstütze bewusst positive Gedanken durch Visualisierungen. Somit hast Du ein Bild davon, wie es dort aussieht wo Du hin gehen möchtest. Für uns Sportler sind Visualisierungen selbstverständlich. Wir bereiten uns auf einen Wettkampf vor, indem wir uns vorstellen wie wir diese Herausforderung angehen, was während des Wettkampfes passiert und wie der Ausgang des Wettkampfes ist oder sein könnte. Wir visualisieren dies mit allen Sinnen. Wir fühlen, hören, sehen, riechen und schmecken es, damit wir in dem zu erreichenden Moment schon einige Male waren. So kannst auch Du Deine Ziele erreichen. Visualisiere Deine Zukunft mit allen Fassetten und das jeden Tag, bis die Zukunft ein Teil von Dir wird. 

Ein weiterer wertvoller Trainingsbaustein ist die Dankbarkeit. Die 100 Danksagungen ist eine sehr wertvolle Übung, die ich aus einem Happiness Seminar in England mitnehmen durfte. Erstelle eine Liste mit 100 Dingen, für die Du im Laufe Deines Lebens dankbar bist. Diese können aus verschiedenen Bereichen sein: Erfahrungen, Beziehungen, Orte, Menschen, Bücher, Filme, Lieder, Kunst, Veranstaltung, Abenteuer und viele andere Momente. Kleiner Geheimtipp für den kommenden Muttertag. Solltest Du noch kein Geschenk haben, schreibe Deiner Mutter eine Liste mit allen Dingen, Handlungen oder Wertschätzungen, die Du von Deiner Mutter erfahren hast und für die Du Dankbar bist. Es wird sie zu Tränen rühren.

Setze täglich Deine positive Brille auf, damit Du im Laufe des Tages auch viel Positives findest, dass wünsch ich Dir von ganzem Herzen, Dein Frank Fuhrmann alias Dr. Happy

Foto1: sasint; Foto2: sasint; Grafikdesign: KOLLWITZ MEDIA






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Dienstag, 28. April 2020

Deine STÄRKEN stärken

Die eigenen Stärken sind in der wissenschaftlichen Forschung der Positiven Psychologie das Fundament, auf das ein aufblühendes Leben aufbaut. Sie haben weltweit 24 Stärken untersucht und festgestellt, dass jeder Mensch diese Stärken besitzt. Das gefällt mir besonders gut. Denn in unserer Wettbewerbsgesellschaft, in der es oft nur darum geht, Erster zu sein, kommt endlich mal niemand zu kurz. Jeder Mensch hat also alle 24 Stärken. Die Frage ist nur, welche setzt Du in Deinem Leben häufiger ein und welche eher weniger? Es gibt bestimmt noch viel mehr wie 24, aber die wurden in dieser Forschung nicht berücksichtig.

Ich möchte Dir an dieser Stelle 6 Hauptgruppen (Tugenden) und 24 Charakterstärken vorstellen, damit Du Dir ein Bild davon machen kannst, wie diese in der Forschung benannt wurden. 

Die 6 Tugenden


Weisheit & Wissen
Mut & Ausdauer
Menschlichkeit
Gerechtigkeit
Mäßigung
Spirituell & Geistig 

Die 24 Charakterstärken


Neugier, Kreativität, Urteilsvermögen, Liebe zum Lernen, Weisheit
Tapferkeit, Authentizität, Enthusiasmus, Ausdauer
Freundlichkeit, Soziale Intelligenz, Bindungsfähigkeit
Fairness, Teamwork, Führungsvermögen 
Vergebungsbereitschaft, Bescheidenheit, Vorsicht, Selbstregulation
Sinn für das Schöne, Humor, Dankbarkeit, Hoffnung, Spiritualität

Konzentriere Dich auf Deine Stärken und nicht auf Deine Schwächen. Damit Du weißt wie ich das meine, haben ich Dir hier in meinem Podcast eine spannende Indianergeschichte eingebaut. Ein Vater erzählt seinem Jungen was passiert, wenn er sich auf das Falsche konzentriert.

                  
Wenn Du selber herausfinden möchtest wie es um Deine Stärken bestellt ist, kannst DU an der Universität Zürich den Charakterstärkentest machen: www.charakterstaerken.org. Gib bitte einen Benutzernamen und ein Passwort ein und klicke auf den deutschsprachigen VIA (Values in Action) Charakterstärkentest – und los geht’s. Nicht erschrecken, denn der Test hat jeweils elf Fragen zu jeder Charakterstärke, also 11 x 24 = 264 Fragen und dauert circa 35 Minuten. Im Anschluss an den Test bekommst Du eine Auswertung. Der deutschsprachige Test gibt als Ergebnis eine Reihenfolge der Stärken in Form von Prozentzahlen wieder. Das bedeutet weder, dass Du zu viel von einer Stärke hast noch zu wenig. Diese Zahl beschreibt lediglich die Häufigkeit und die tägliche Anwendung der eingesetzten Stärken.

Deine Stärken begleiten Dich täglich und Du bist es Dir oft gar nicht bewusst. Fang an, bewusst Deine Stärken wieder wahrzunehmen und sie zu leben, damit Du sie in verschiedenen Lebenssituationen einsetzen kannst und bestimmte Entscheidungen im Leben mit dem Blick durch die Stärkenbrille triffst. Ich möchte Dir anhand eines Telefonates verdeutlichen, wie oft Du Stärken im Alltag einsetzt. Natürlich ist dies nur ein fiktives Beispiel, aber es macht deutlich, wie der Stärkeneinsatz funktionieren kann.“

Das Stärken-Telefonat:
Das Telefon klingelt. Vor dem Abnehmen des Hörers wirst du neugierig sein, wer am anderen Ende ist. Du wirst die Hoffnung haben, dass es eine gute Nachricht ist. Da du ein freundlicher Mensch bist, der mit viel sozialer Intelligenz und einer hohen Bindungsfähigkeitausgestattet ist, wirst du dieses Telefonat mit sehr netten und freundlichen Sätzen beginnen. Du bedankst dich bei deinem Gegenüber für die nette Unterhaltung und rundest das Ganze mit einer Portion Humor ab. Du unterstreichst dein Verlangen nach Selbstregulation, bringst aber gleichzeitig ein gesundes Maß an Bescheidenheit zum Ausdruck, indem du die dir wichtigen Punkte wie Fairness und Teamwork herausstellst. Du bestätigst mit deinem geschulten Urteilsvermögen, deinem Enthusiasmus und der Liebe zum Lernen das nächste Projekt. Dann wagst du dich noch vorsichtigtapfer und Weise an ein Tabu-Thema, das seit Langem totgeschwiegen wird, und gibst deine Vergebungsbereitschaft zu diesem Thema bekannt. Zu guter Letzt zeigst du deinen Sinn für das Schöne und lobst den letzten Betriebsausflug. Du verabschiedest dich freundlich wie immer.

Ich wollte Dir damit einfach zeigen, wie ein Telefonat mit dem Einsatz Deiner Stärken geführt werden kann. Sicher ist es Dir auch schon passiert, dass Du über Dich selbst überrascht warst, wie gut Dir ein Gespräch gelungen ist, oder? Das war dann der Fall, wenn Du in Deiner Stärke warst. Die eigenen Stärken herauszufinden und diese auch zu leben, ist ein wundervolles Spiel. Ein Spiel, das sich zu spielen lohnt, denn Du kannst dabei nur gewinnen. 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Einsatz Deiner Stärken, Dein Frank Fuhrmann alias Dr. Happy

Foto1: alan9187; Foto2: ; Grafikdesign: KOLLWITZ MEDIA




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Dienstag, 21. April 2020

Deine Power-Gedanken

Ich möchte Dir heute zeigen, wie Du Dir eine positive Einstellung oder besser gesagt, eine positive GRUNDeinstellung antrainieren kannst. Ja, Du hast richtig gehört, antrainieren! Warum solltest Du sie Dir antrainieren, "Hat die nicht jeder Mensch?", könntest Du jetzt fragen? Ich glaube die Anlagen sind in Dir und in uns allen schon vorhanden. In dem Augenblick, in dem die Ängste und Sorgen in uns aufsteigen und Du Dich schützen musst, setzt der Lebenserhaltungstrieb bei Dir ein und Du gehst in den Kampf und Fluchtmodus. Er ist lebensnotwendig, da es um Leben und Tod geht, uns schützen soll und wird dadurch viel intensiver von Dir erlebt. Wie kannst Du Dich auf Deine positive Einstellung konzentrieren und den Fokus darauf ausrichten? Die folgende Übung zeigt Dir den ersten Schritt zu einer positiven Grundeinstellung. 


Die 3 wichtigen positiven Gedanken | Der "Positive Tagesrückblick!"


Halte jeden Tag aufmerksam Ausschau nach Dingen, Situationen oder Gelegenheiten, die Dich glücklich, zufrieden oder fröhlich machen. Abends vor dem Schlafen gehen, schreibst Du dann Deinen persönlichen „Positiven Tagesrückblick“. Schreibe bitte drei Ereignisse, Situationen oder Gelegenheiten auf, die Dich den Tag über glücklich oder zufrieden gemacht haben. Wie das genau funktioniert und weitere Informationen erhältst Du auf meinem nachfolgenden Podcast. Klick hier, wenn Du meiner Stimme lauschen möchtest.


Die Aufgabe hört sich ganz einfach an. Aber auf den zweiten Blick ist es für den einen oder anderen gar nicht so leicht. Ich bitte Dich für den nächsten Monat, jeden Abend den positiven Tagesrückblick kurz vor dem Schlafengehen zu schreiben. Am besten legst Du Dir Dein Tagebuch auf den Nachttisch, dann hast Du es immer griffbreit. 

Beginne gleich heute diese Übung zu Deinem täglichen Abend Ritual werden zu lassen. Wir Menschen brauchen unsere täglichen Rituale, mit denen wir unsere Trainingsprogramme unterstützen. Ein solches Ritual kann und wird Deine positive Grundeinstellung bereichern. Weitere Ausführungen findest Du auch in meinen Büchern:

Dr. Happy; Nächster Halt Energietankstelle  
Seite 59-60
Zufriedenheit ist mein Ziel; in 8 Schritten zu einem erfülltem Leben 
Seite 101-105 und Seite 119-123

Wichtig ist dabei Deine Wahrnehmung. Gehst Du oft mit einer negativen Einstellung durchs Leben und wunderst Dich, dass Dich ständig negative Situationen umgeben? In diesen negativen Momenten finden aber genauso viele positive Ereignisse statt, doch leider bekommst Du diese durch Deine negative Denkweise nicht mit. Natürlich gilt diese Aussage auch andersherum: Bist Du mit einer positiven Einstellung unterwegs, wirst Du mehr Positives erleben. Also meine Bitte an Dich: Setze eine positive Brille auf, damit Du am Ende des Tages drei positive Ereignisse aufschreiben kannst. Diese Übung kann sehr stark unterstütz werden von den drei Power-Murmeln, die Du schon in einem meiner Blogbeiträge kennengelernt hast.

Nachdem Du diese drei Erlebnisse aufgeschrieben hast, stelle Dir nun zusätzlich folgende Frage: „Warum war dieses Ereignis für mich schön?“ Mit der Frage bekommst Du die Möglichkeit, nochmals in die Situation einzutauchen und die schönen Emotionen, die das Ereignis mit sich gebracht haben, zu fühlen. Dabei kannst Du sie dann so lange, wie Du möchtest, genießen. 

Zum Abschluss noch eine sehr wertvolle Frage: „Was hast Du dazu beigetragen?“ Diese Frage zu beantworten ist für Dich ein großer Gewinn. Denn wenn Du weißt, was Du dazu beigetragen hast, dann kannst Du es immer wiederholen. Also, schaue nach so vielen Situationen oder Ereignissen, wie es geht, damit Du unzählige glückliche Momente in Deinem Leben genießen kannst.

Und, halte auch Ausschau nach den kleinen und oft so selbst-verständlichen Dingen im Leben, das wünscht Dir von ganzem Herzen, Dein Frank Fuhrmann alias Dr. Happy

Foto1: SarahRichterArt; Foto2: SarahRichterArt; Grafikdesign: KOLLWITZ MEDIA



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Samstag, 4. April 2020

5 Dinge die Du tun kannst, damit Dir in diesen spannenden Tagen nicht die Decke auf den Kopf fällt

Vielen Menschen sind für 24 Stunden in den eigenen vier Wänden und haben mit dieser Herausforderung zu kämpfen. Ich möchte Dir heute fünf Tipps mitgeben, wie Du am Besten mit dieser Situation gesund umgehen kannst. Für den einen oder anderen kann das natürlich bedeuten, dass er seine Komfortzone verlassen muss, um neues auszuprobieren. Doch auch das kann richtig Spaß machen, besonders, wenn Du Dir Aktivitäten aussuchst, die Dir Freude bereiten. Ich möchte Dir heute einige Vorschläge geben und wenn sie Dir gefallen, dann setze sie heute noch um. 
1. Beginne den Tag mit einem neuen Ritual, dem "Morgendlichen Jump-Start!" (für eine detailliertere Beschreibung kannst Du den Blogbeitrag vom 22. November 2019 dazu lesen)
Was bedeutet das? Anstatt wie jeden Morgen mit der gleichen Routine aufzuwachen und in die alten Muster zu verfallen, beginne den Tag heute einmal anders. Du nimmst Dir heute etwas Zeit für Dich, bevor Dein Tagewerk beginnt. Folgende Dinge kannst Du bei diesem Jump-Start durchführen. - Schreibe Dir Deine Tagesziele auf; - Visualisiere diese Ziele als hättest Du sie schon erreicht; - Notiere drei Schritte, wie Du Deinen Zielen heute näher kommen kannst; - Finde Affirmationen (Glaubenssätze) die das Erreichen unterstützen; - Schreibe Deine Gedanken dazu in Dein Tagebuch; - Lies ein Buch für 10 Minuten und anschließend machst Du etwas Sport (ein Dehnungsprogramm z.B.). Jetzt kannst Du mit Deinem Ablauf starten.
2. Stelle Dir vor Du gehst wie jeden Tag in Dein Büro oder zur Arbeit. Anstatt den ganzen Tag in Jogging-Kleidung zu bleiben, solltest Du Dich morgens ganz normal anziehen, als wenn Du zur Arbeit gehen würdest. Das gibt Deinem Tag eine gewisse Struktur und Routine. Genau die ist es, die Dir in solchen schweren Zeiten Halt gibt. Dein Gewinn ist, dass Du abends nach getaner Arbeit mit Freude Deine Joggingsachen anziehst und Dir damit auch signalisierst, jetzt habe ich Feierabend.
3. Schaffe Dir zu Hause einen Ort, der Dein Rückzugsort ist. Das kann irgendwo im Haus sein. Der Keller, die Garage, der Dachboden, Dein Balkon oder das stille Örtchen. Einen Ort in dem Du ganz alleine etwas Zeit für Dich verbringen kannst. Dich besinnen und wieder Energie tanken kannst. Das ist in diesen Tagen besonders wichtig und sollte auch mit der Familie kommuniziert werden. 
4. Nimm Dir besondere Zeiten für Deinen Partner oder die Kinder. Die besondere Situation, dass wir als Familie den ganzen Tag zu Hause sind, haben viele so noch nicht kennengelernt. Das bedeutet das Du neue Regeln benötigst, um mit dieser Situation sorgsam umgehen zu können und alle Familienmitglieder damit zurechtkommen. Besonders für die Kinder ist schwer zu verstehen, das Papa zwar zu Hause ist, aber das es Zeiten gibt, in denen er sich nicht um sie kümmern kann. Also, schaffe Dir ganz bewusst Zeiten für jedes Familienmitglied und dann sei  auch nur für diese Person/en da.
5. Schaffe Dir ein Highlight des Tages. Das kann der Kinoabend mit der Familie sein oder eine Tasse Tee auf dem Balkon (auch gerne mal mitten am Tag), denn den Luxus haben wir ja zur Zeit. Lasse Deiner Fantasie freien Lauf. Es gibt nur die Grenzen in Deinem Kopf. Denk einmal über den Tellerrand, was könntest Du als einen Tageshöhepunkt für heute ausrufen. Lasse auch einmal Deine Kinder dieses besondere Highlight bestimmen, Du wirst erstaunt sein was für super Ideen sie mitbringen.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel gemeinsamen Spaß, Dein
Frank Fuhrmann alias Dr. Happy

Foto1: Giovanni_cg; Foto2: Tumisu; Grafikdesign: KOLLWITZ MEDIA

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